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Institutionsberatung

Angebote im Raum der Nordkirche

Organisationsentwicklung im kirchlichen Kontext

  • Die Institutionsberatung ist eine landeskirchliche Arbeitsstelle zur begleitenden Reflexion und Beratung in der Kirche.
  • Sie beobachtet Entwicklungen im gesellschaftlichen und kirchlichen Leben und Möglichkeiten der Gestaltung kirchlicher Arbeit in einer sich verändernden Welt.
  • Sie unterstützt Personen und Gremien auf den verschiedenen Ebenen der Nordkirche in Klärungs- und Veränderungsprozessen und berät sie in der Wahrnehmung und Ausrichtung ihrer Aufgaben und Ziele.
  • Dazu arbeitet sie an der Entwicklung, Vernetzung und Vermittlung von Organisations- und Personalentwicklung, Gemeindeberatung, Supervision und Mediation.
  • Informieren Sie sich über die Möglichkeiten, die wir Ihnen zur Unterstützung und Beratung Ihrer Arbeit anbieten und nutzen Sie gerne unsere Service-Materialien.
  • Flyer der Institutionsberatung
  • Informationen zum Prozess zur Personalentwicklung und Personalplanung


Institutionsberatung der Nordkirche - ein Ausblick am Anfang des Jahres

Das ausgehende Jahr 2017 brachte Veränderung und Aufbruch mit sich. Mehr und mehr bricht sich die Erkenntnis Bahn, wie deutlich sich gesellschaftliche Veränderungen auf unsere Nordkirche auswirken.

Neben großformatigen Prozessen der Organisationsentwicklung - wie dem landeskirchliche Prozess der Aufgabenkritik oder dem gesamtkirchliche PEPP-Prozess (Personalentwicklung und -beratung, Nachwuchsförderung und Personalplanung) - begleitete die Institutionsberatung zahlreiche Prozesse zu konkreten Herausforderungen und Fragestellungen unserer Kirche.

Gemeinsam mit Ihren Partnerinnen, der Gesellschaft der Gemeindeberatung und Organisationsentwicklung GfGO und dem Pastoralpsychologischen Institut PPI e.V., bildete die Institutionsberatung Männer und Frauen für die Beratung kirchlicher Gemeinden vor Ort, in Seelsorge, Lebensberatung und Supervision aus. Weiterhin förderte sie zahlreiche Projekte der Personal- und Organisationsentwicklung. Die Institutionsberatung ist vernetzt in der lebendigen, vielfältigen Beratungslandschaft der Nordkirche und pflegt und entwickelt dieses Netzwerk aus kirchlichen Arbeitskreisen, Einrichtungen und Fachgruppen sowie freien Vereinen und freiberuflichen Beraterinnen und Beratern. Institutionell Gesichertes und Gebundenes kommt in diesem Netzwerk der Personal- und Organisationsentwicklung auf sehr gedeihliche Art und Weise mit dem externen Blick und einer der Kirche gegenüber konstruktiv-kritischen Haltung zusammen.

In der Arbeit der Institutionsberatung wird sehr deutlich, wie vielfältig die kirchliche Arbeit der Nordkirche ist und wie ausdifferenziert - zum Teil auch widersprüchlich - sich die Wirklichkeit vor Ort darstellt. Deutlich wird auch, dass die gesellschaftliche Schwungmasse der Nordkirche enorm ist: Über 80.000 Männer und Frauen stehen in der verfassten Kirche und ihrer Diakonie in Lohn und Brot. Noch viel mehr Menschen engagieren sich ehrenamtlich oder unterstützen die Nordkirche durch Ihre Kirchensteuer. Dafür sei von Herzen gedankt.

Unsere Kirche ist auch weiterhin gefordert, ihre Stimme zu erheben: Wenn in unserer Gesellschaft der Zusammenhalt und der soziale Frieden gefährdet sind, weil es einfacher ist, andere Menschen an den Rand zu drängen als die Verteilungsproblematik zu lösen oder sinnvolle Prioritäten zu setzen; wenn die Umwelt gefährdet wird, weil die Ökonomie eine unerhört potentere Lobby hat als die Ökologie; wenn Fundamentalisten polarisieren und das rechte Maß verlieren. Ich sehe darin nicht nur gesellschaftspolitische, sondern auch theologische Herausforderungen, denen wir uns als Nordkirche stellen müssen. Das Reich Gottes erwarten wir ja nicht "hier oder dort", sondern "mitten unter uns". Meint: mitten in dieser Gesellschaft. In dieser Welt. 

Die Institutionsberatung wird auch weiterhin die leitenden Personen und Gremien unterstützen, die Nordkirche als lebens- und menschenfreundliche Kirche mitten in der Gesellschaft zu stärken. Dafür braucht es nicht nur kluge Interventionen, sondern auch möglichst viele Menschen, die der Nordkirche ihre Zeit und ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen mögen.

So möchte die Institutionsberatung auch künftig dazu beitragen, dass die Nordkirche als attraktive Arbeitgeberin sichtbar und wirksam ist. Ein Baustein hierzu wird das neue Portal zur Stellenvermittlung sein, das sich technisch, funktional und grafisch auf neustem Stand präsentieren wird.

Das Team der Institutionsberatung freut sich auf belebende Begegnungen und gedeihliche Zusammenarbeit in diesem Jahr. Mögen diese unter dem Segen Gottes stehen und gute Frucht bringen.

Andreas Wackernagel, Leiter der Institutionsberatung

 

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Veranstaltungs-Tipp

19. Beratungstag: "A Great Place To Work! - Wie gelingt es in einem herausfordernden Arbeitsumfeld Menschen langfristig zu binden und zu motivieren?"

Wir laden Sie ein zum

19. Beratungstag der Nordkirche

am 9. März 2018 von 10 bis 13 Uhr

in Hamburg, Dorothee-Sölle-Haus, Königstraße 54.

Referentin: Annette Fink (PPI AG Informationstechnologie, Hamburg)

 

Und bitte vormerken: 20. Beratungstag am 30. Nov. 2018

 

 

Präsentation zur Themensynode "Zukunft der Ortsgemeinde" (Sept. 2015)

Nordkirche - quo vadis?

Wenn über die "Zukunft der Ortsgemeinde" in der Nordkirche beraten wird, sind einerseits die großen, kirchlich nicht beeinflussbaren Veränderungen zu beachten; andererseits sind für die theologische Meinungsbildung und für die allgemeine Rechtssetzung in der Landeskirche die Manniigfaltigkeit und Unterschiedlichkeit der Gemeinden unnd Regionen zu berücksichtigen.

Präsentation "Nordkirche - quo vadis"

 

 

Neue Ausgabe der Zeitschrift für Organisationsentwicklung und Gemeindeberatung

"interkulturell beraten"

"interkulturell beraten", so lautet das Thema der neuen Ausgabe für Organisationsentwicklung und Gemeindeberatung (ZOEGB 17/2017).

Die Fluchtbewegung 2015 hat Grundlegendes verändert in unserer Gesellschaft, in unseren Kirchen, auch in Beratung und Organisationsentwicklung. Eigenkultur und Fremdkultur treffen aufeinander, berühren sich, finden Schnittmengen, reiben sich an gegenläufigen Erwartungen und Wirkungen. Sie werden interkulturell.

Wer sich dieser Begegnung aussetzt, findet schnell heraus, dass sich das "inter" nicht nur zwischen verschiedenen Hautfarben, Religionen und ethnischen Herkünften abspielt, sondern auch zwischen unterschiedlichen Glaubensausprägungen, Milieus und Organisationskulturen hier bei uns.

Vorschau

 

 

Wegweiser für Beratung überarbeitet - Stand 3-2015

Beratung für kirchliche Arbeit

Supervision - Coaching - Gemeindeberatung/Organisationsentwicklung - Geistliche Begleitung und Fachberatung, hierfür gibt es ab sofort den neu überarbeiteten Wegweiser für Haupt- und Ehrenamtliche in der Nordkirche.

Der Wegweiser kann bei der Institutionsberatung als Broschüre bestellt werden und ist hier auch als Download verfügbar:

Beratung für kirchliche Arbeit

 

 

Dokumentation "Das ländliche Pfarramt attraktiv gestalten" - 2015

Das ländliche Pfarramt attraktiv gestalten

In dieser Broschüre sind mögliche Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität ländlicher Pfarrstellen zusammengestellt.

Über den unmittelbaren Auftrag hinaus, Maßnahmen zur Attraktivität ländlicher Pfarrstellen vorzuschlagen, ist die damit beauftragte Arbeitsgruppe sehr schnell auf Fragen langfristiger Entwicklungen und Strategien gestoßen – die kirchlicherseits in einer längerfristigen Perspektive bearbeitet werden können. Vorgeschlagen wird ein Landeskirchliches Projekt „Gemeindeentwicklung im ländlichen Raum“, in dem Entwicklungs-Modelle in den Kirchenkreisen koordiniert und gefördert werden sollen.

Wir hoffen, dass diese Ideen hier oder dort nützliche Anwendung finden und freuen uns auf weitere Anstöße.

Das ländliche Pfarramt attraktiv gestalten