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Institutionsberatung

Angebote im Raum der Nordkirche

Organisationsentwicklung im kirchlichen Kontext

  • Die Institutionsberatung ist eine landeskirchliche Arbeitsstelle zur begleitenden Reflexion und Beratung in der Kirche.
  • Sie beobachtet Entwicklungen im gesellschaftlichen und kirchlichen Leben und Möglichkeiten der Gestaltung kirchlicher Arbeit in einer sich verändernden Welt.
  • Sie unterstützt Personen und Gremien auf den verschiedenen Ebenen der Nordkirche in Klärungs- und Veränderungsprozessen und berät sie in der Wahrnehmung und Ausrichtung ihrer Aufgaben und Ziele.
  • Dazu arbeitet sie an der Entwicklung, Vernetzung und Vermittlung von Organisations- und Personalentwicklung, Gemeindeberatung, Supervision und Mediation.
  • Informieren Sie sich über die Möglichkeiten, die wir Ihnen zur Unterstützung und Beratung Ihrer Arbeit anbieten und nutzen Sie gerne unsere Service-Materialien.
  • Hier finden Sie den Flyer der Institutionsberatung.
  • Informationen zum Prozess zur Personalentwicklung und Personalplanung

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PEPP EXEMPLARISCH: Neue Fortbildung "Gemeinsam zur Lösung - Leiten und Beraten mit Methoden der Mediation"

Der Bericht "Impulse für die Personalentwicklung und Personalplanung in der Nordkirche" empfiehlt unter anderem, die Leitungsfunktionen und Organisationskompetenz in der Nordkirche zu stärken. 

Kürzlich trafen sich die Träger der Fortbildungen des Bereichs "Führen und Leiten" zu einem Austausch, wie die Kybernetische Grundfunktion der Nordkirche gestärkt werden könnte.

Eine von mehreren Initiativen ist die in 2019 neu aufgelegte Fortbildung in Organisationsmediation: "Gemeinsam zur Lösung - Leiten und Beraten mit Methoden der Mediation". 

siehe   Flyer Mediationsfortbilung
 

Landessynode befasst sich mit der Personalentwicklung und Personalplanung der Nordkirche

Foto M. WARNECKE

29. September 2018 - Beitrag von Stefan Döbler, Foto von Maren Warnecke

Lübeck-Travemünde. Die Mitglieder der Landessynode haben sich am 29. September 2018 mit der Personalentwicklung und Personalplanung in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) befasst. In einem Zwischenbericht stellten der Kirchenleitungsausschuss Institutionsberatung und die Institutionsberatung der Nordkirche „Impulse zur Gestaltung von Personalentwicklung und Personalplanung in der Nordkirche“ vor. „Die Strahlkraft unserer Nordkirche hängt wesentlich von den Menschen ab, die für sie arbeiten und sie – mitten in unserer Gesellschaft – verkörpern und gestalten“, heißt es darin.

In der Nordkirche (außer Diakonie) sind insgesamt über 20.000 Menschen in fast 1.000 Kirchengemeinden und 13 Kirchenkreisen, in Kindertagesstätten und Verwaltungen, in kirchlichen Diensten und Werken, in Kirchenmusik, Gemeindepädagogik, Bildung und weiteren Bereichen beschäftigt.

Telse Vogt, Mitglied der Ersten Kirchenleitung und Vorsitzende des Kirchenleitungsausschusses Institutionsberatung, verwies auf den allgemeinen Rückgang der Arbeitnehmerzahlen, der zu den demographisch bedingten Megatrends unserer Gesellschaft gehöre: „In nahezu allen Berufsgruppen und Bereichen unserer Kirche wird sich ein Personalmangel anbahnen oder gar verstärken. Die Nordkirche als Arbeitgeberin wird immer stärker darauf angewiesen sein, dass ihr ein positives Zeugnis ausgestellt wird.“

Für die Nordkirche gehöre neben der Konkurrenzsituation auf dem Arbeitsmarkt, der Bindung und Qualifizierung von Mitarbeitenden und einer sich verändernden Altersstruktur auch das strategische Denken und Planen in einer föderal strukturierten Kirche zu den daraus erwachsenden Herausforderungen, heißt es im Bericht.

Strategische Nachwuchsförderung im Blick

Um diese Fragen zu bearbeiten, beauftragte der Kirchenleitungsausschuss Institutionsberatung im Jahr 2016 den Prozess „Personalentwicklung und Personalplanung in der Nordkirche“, an dem Experten aus Kirchengemeinden, Kirchenkreisen und der landeskirchlichen Ebene, Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter sowie die Vertreter unterschiedlicher kirchlicher Berufsgruppen mitwirkten.

Der Bericht gibt unter anderem Empfehlungen für die Personalplanung – vom Pfarrdienst über Diakoninnen und Diakone bis hin zu Kirchenmusik, Kindertagesstätten und Verwaltungen. Im Rahmen der strategischen Nachwuchsförderung wird unter anderem empfohlen, Praktika als Einstieg in kirchliche Berufe anzubieten, Stipendienprogramme zu entwickeln, Job-Coaching und Personalberatung für Berufseinsteiger sowie eine Netzwerk- und Kommunikationsplattform für die Nachwuchsförderung. Außerdem sollten kirchliche Berufsgruppen systematisch gefördert werden, zum Beispiel durch Fort- und Weiterbildung, Supervision und Coaching, Vertretungsregelungen und Gesundheitsförderung. In weiteren Schritten sollen konkrete Umsetzungsprozesse konzipiert werden.

Junge Leute für den Dienst im Pfarramt begeistern

Bereits am Donnerstag hatten die  Synodalen den Sachstandsbericht: „Perspektive 2030 – Personalentwicklung der Pastorinnen und Pastoren und Pfarrstellenplanung 2020-2030“ entgegengenommen. Im Blick sind dabei die Pastorinnen und Pastoren. Für sie ist die Landeskirche als Dienstgeberin verantwortlich. Auch diese Berufsgruppe ist von der demographischen Entwicklung betroffen: Rund 900 der heute etwa 1.700 Pastorinnen und Pastoren der Nordkirche werden in der Dekade 2020 bis 2030 aus dem aktiven Dienst in den Ruhestand eintreten. Im selben Zeitraum werden laut Prognosen rund 300 Nachwuchsgeistliche neu in den Dienst eintreten. Demnach würden in zwölf Jahren rund 600 Geistliche weniger als heute im aktiven Dienst stehen. Ziel ist, dass die erwartete Abnahme des Pfarrpersonals in allen Bereichen der Nordkirche gleichmäßig proportional verläuft, zum Beispiel durch abgestimmte und transparente Regelungen für eine ausgewogene Verteilung.

Zugleich hat die Nordkirche auch hier ihre Bemühungen zur Nachwuchsgewinnung verstärkt und nicht nur den Personalbestand, sondern auch die Kapazitäten für den kirchlichen Vorbereitungsdienst zum Pfarramt (Vikariat) erhöht: Jährlich haben nun bis zu 40 Theologinnen und Theologen die Möglichkeit, die Ausbildung am Prediger- und Studienseminar der Nordkirche in Ratzeburg und in der kirchengemeindlichen Praxis zu beginnen. Die Ausbildung dauert knapp zweieinhalb Jahre. Seit 2016 gibt es in der Nordkirche ein „Vikariat im Ehrenamt“, um schon berufstätigen Theologinnen und Theologen die Ausbildung zu ermöglichen. Außerdem laufen Beratungen, wie künftig ein Weiterbildungsstudiengang Evangelische Theologie als alternativer Zugang  zum Vikariat angeboten werden könnte.

Als eine der ersten Landeskirchen begeistert die Nordkirche bereits seit sechs Jahren mit dem Projekt „Nachwuchsförderung“ ( www.die-nachfolger.de ) junge Leute für den Dienst als Pastorin oder Pastor. Andere Landeskirchen folgen mittlerweile.

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Information

Dr. Barbara Schiffer wird neue Referentin für Supervision und Pastoralpsychologie - Kirsten Reimann neue Referentin für Gemeindeberatung und Organisationsentwicklung

Das Auswahlgremium der Institutionsberatung wählte im April Frau Dr. Barbara Schiffer, Hamburg, in die Nachfolge von Frau Anne Reichmann, die im Januar 2019 in den Ruhestand geht. Dr. Barbara Schiffer wird ihren Dienst zum 1. Februar 2019 antreten.

Im Juni wurde Frau Kirsten Reimann, Rissen, in die Nachfolge von Frau Susanne Habicht gewählt, die im März 2019 in den Ruhestand geht. Kirsten Reimann wird Ihren Dienst zum 1. April 2019 antreten.

Das Team der Institutionsberatung gratuliert Frau Dr. Schiffer und Frau Reimann ganz herzlich und freut sich sehr auf die künftige Zusammenarbeit.

Andreas Wackernagel, Leitung

Präsentation zur Themensynode "Zukunft der Ortsgemeinde" (Sept. 2015)

Nordkirche - quo vadis?

Wenn über die "Zukunft der Ortsgemeinde" in der Nordkirche beraten wird, sind einerseits die großen, kirchlich nicht beeinflussbaren Veränderungen zu beachten; andererseits sind für die theologische Meinungsbildung und für die allgemeine Rechtssetzung in der Landeskirche die Manniigfaltigkeit und Unterschiedlichkeit der Gemeinden unnd Regionen zu berücksichtigen.

Präsentation "Nordkirche - quo vadis"

 

 

Neue Ausgabe der Zeitschrift für Organisationsentwicklung und Gemeindeberatung

"Kirchliche Arbeitswelten"

"Kirchliche Arbeitswelten", so lautet das Thema der neuen Ausgabe für Organisationsentwicklung und Gemeindeberatung (ZOEGB 18/2018).

Die Strahlkraft der Kirche ist abhängig von den Menschen, die für sie werben, die Kirche verkörpern, die für die Kirche arbeiten. Wie sieht sie denn heute aus, die kirchliche Arbeitswelt? Wie fühlt sie sich an? Wie hat sie sich verändert? Was könnte helfen, um die Kirche als attraktive Arbeitgeberin zu stärken? Welche Anstöße und Erfahrungen kommen aus der Beratung?

Vorschau

 

 

Wegweiser für Beratung überarbeitet - Stand 3-2015

Beratung für kirchliche Arbeit

Supervision - Coaching - Gemeindeberatung/Organisationsentwicklung - Geistliche Begleitung und Fachberatung, hierfür gibt es ab sofort den neu überarbeiteten Wegweiser für Haupt- und Ehrenamtliche in der Nordkirche.

Der Wegweiser kann bei der Institutionsberatung als Broschüre bestellt werden und ist hier auch als Download verfügbar:

Beratung für kirchliche Arbeit

 

 

Dokumentation "Das ländliche Pfarramt attraktiv gestalten" - 2015

Das ländliche Pfarramt attraktiv gestalten

In dieser Broschüre sind mögliche Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität ländlicher Pfarrstellen zusammengestellt.

Über den unmittelbaren Auftrag hinaus, Maßnahmen zur Attraktivität ländlicher Pfarrstellen vorzuschlagen, ist die damit beauftragte Arbeitsgruppe sehr schnell auf Fragen langfristiger Entwicklungen und Strategien gestoßen – die kirchlicherseits in einer längerfristigen Perspektive bearbeitet werden können. Vorgeschlagen wird ein Landeskirchliches Projekt „Gemeindeentwicklung im ländlichen Raum“, in dem Entwicklungs-Modelle in den Kirchenkreisen koordiniert und gefördert werden sollen.

Wir hoffen, dass diese Ideen hier oder dort nützliche Anwendung finden und freuen uns auf weitere Anstöße.

Das ländliche Pfarramt attraktiv gestalten